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"Im Rahmen unserer globalen Nachhaltigkeitsstrategie hat die Lohmann Tape Group frühzeitig begonnen, internes Know-how im Bereich Product Carbon Footprinting (PCF) aufzubauen. Heute sind wir in der Lage, für jedes Produkt unseres Portfolios den Carbon Footprint exakt zu berechnen - auf Basis international anerkannter Standards."
 

Oliver Sombrey, Nachhaltigkeitsmanager bei der Lohmann Tape Group

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Was ist ein
Product Carbon Footprint?

Ein Product Carbon Footprint (PCF ) stellt die gesamten Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit dem Lebenszyklus eines Produkts dar, ausgedrückt in CO2-Äquivalenten (CO2e). Er umfasst direkte und indirekte Emissionen in klar definierten Phasen und ist damit eine Schlüsselkomponente der modernen Umweltleistungsbewertung.

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Wofür werden PCFs verwendet?

Bei Lohmann-koester dienen die PCFs als transparentes und zuverlässiges Instrument zur Bewertung und Kommunikation der Klimaauswirkungen unserer Produkte.
Sie helfen uns und unseren Kunden, Emissionsschwerpunkte entlang der Wertschöpfungskette zu identifizieren und gezielte Reduktionsstrategien zu definieren - und ermöglichen so fundierte Entscheidungen bei der Produktauswahl, Entwicklung und Nachhaltigkeitsplanung.

Wie wird ein PCF berechnet?

Um Zuverlässigkeit, Vergleichbarkeit und Transparenz zu gewährleisten, folgen wir bei jedem Berechnungsschritt international anerkannten Standards.
Unser Ansatz basiert auf der weltweit etablierten Methodik der Ökobilanzierung (LCA) und ist darauf ausgelegt, aussagekräftige Ergebnisse zu liefern, die konkrete Maßnahmen unterstützen.

  1. Definition der Systemgrenzen
    Wir legen fest, welche Lebenszyklusphasen einbezogen werden - derzeit unter Verwendung des international anerkannten "Cradle-to-Gate"-Modells, das Emissionen von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor abdeckt
  2. Erstellung eines Lebenszyklusinventars (LCI)
    Wir erfassen und quantifizieren systematisch alle relevanten Inputs und Outputs (Materialien, Energie, Logistik usw.).
  3. Durchführen einer Folgenabschätzung
    Wir verwenden standardisierte Emissionsfaktoren zur Berechnung von CO2e und übersetzen Prozessdaten in Umweltbelastungswerte.
  4. Bewertung und Identifizierung von Reduktionspotenzialen
    Wir analysieren die Ergebnisse, ermitteln die Emissionsfaktoren und leiten daraus Optimierungsstrategien ab.

Normen und Standards

Unsere PCF-Methode stützt sich auf führende internationale Rahmenwerke und Industrienormen:

  • ISO 14040 / 14044 - Lebenszyklusanalyse
  • ISO 14067 - CO2-Fußabdruck von Produkten
  • GHG-Protokoll Produktstandard - WRI/WBCSD
  • PAS 2050 - BSI-Spezifikation für Carbon Footprinting
  • TfS Guideline - "Together for Sustainability", Standard der chemischen Industrie

Diese Standards gewährleisten Transparenz, Vergleichbarkeit und Konsistenz - weltweit und branchenübergreifend.

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Warum werden PCFs immer wichtiger?

PCFs gewinnen sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht an Bedeutung:

  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
    Gesetzliche Rahmenbedingungen wie die CSRD oder der Supply Chain Act verlangen detaillierte CO2-Daten über die gesamte Lieferkette.

  • Nachweis von Nachhaltigkeit und Vertrauen
    PCFs liefern quantifizierbare Erkenntnisse - für Kunden, Partner und Investoren gleichermaßen.

  • Operative Effizienz
    Die Identifizierung von Emissions-Hotspots hilft, Prozesse zu rationalisieren und Kosten zu senken.